Nase verstopft? Dann schauen Sie auf den Darm!

 

Wer denkt bei Problemen mit der Nase oder bei Allergien oder gar bei psychischen Problemen an die Darmgesundheit?

Die Verbindung über den Meridian und die Darm-Hirn-Achse ist nicht offensichtlich, aber hoch interessant.

 

Der Dickdarm ist nicht gerade das charmanteste Organ, dabei tut er so viel für uns – nicht nur auf körperlicher Ebene, sondern sogar im Hinblick auf unsere Persönlichkeitsentwicklung ist er ein wichtiger Indikator und ein toller Begleiter, der uns auf vieles hinweist, wenn wir es verstehen.

 

Was sagt die TCM?

 

Alles hat seine Zeit, das Leben ist ein Zyklus und dem unterliegen auch unsere Organe und deren Energiebahnen, die  Meridiane. Leben wir im Einklang mit diesem Zyklus – Tag und Nacht / Jahreszeiten / Mondphasen  - dann fühlen wir uns erfahrungsgemäß gut und ausgeglichen, spüren Lebensfreude und sind in der Lage, unser Leben in die Hand zu nehmen, Vorhaben umzusetzen und erfolgreich zu sein.

 

In der chinesischen Lehre ist der Dickdarm ein Organ des Annehmens und des Loslassens, auch im übertragenen Sinne. Genauso wichtig wie die körperliche Ausscheidung ist das Ausscheiden und Loslassen von überholten Denkmustern und Verhaltensweisen. Voraussetzung dafür ist ein bewusster Umgang mit sich selbst, denn Loslassen ist im mentalen Bereich ein bewusster Prozess; ich muss also zunächst einmal beobachten, was ich noch brauche und was vielleicht schon überflüssig oder sogar hinderlich geworden ist.  Das körperliche Loslassen und das mentale Loslassen gehen meist Hand in Hand – funktioniert das eine, geht auch das andere und umgekehrt.

 

Die Nase reagiert mit

 

Aber darüber hinaus gibt es auch eine direkte Verbindung zur Nase und den Nebenhöhlen. Vielleicht haben Sie schon einmal bemerkt, dass bei Verstopfung auch oft die Nase verstopft ist? Das liegt daran, dass die Nasenschleimhaut mit der Schleimhaut des Dickdarms gekoppelt reagiert. Wenn Sie eine häufig wiederkehrende Nasennebenhöhlenentzündung haben, ist die häufigste Ursache ein gestörter Darm.

 

Der Darm und unsere Beziehung nach außen

 

Mit der Nase nehmen wir Gerüche wahr, wir gehen in Kontakt mit der Außenwelt. So ist also ein weiterer Aspekt die Beziehung von Innen und Außen, unser Umgang mit der Welt um uns herum. Gibt es hier Probleme, werden wir nicht nur durch Reizdarm-Symptom darauf hingewiesen, etwas zu verändern, sondern auch die Haut und die Atemwege werden eventuell mit Problemen wie Neurodermitis oder Asthma anzeigen, dass in unserer Innen - Außen-Beziehung etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist.

 

Warum? Der Lungenmeridian ist gemeinsam mit dem Dickdarmmeridian im Element Metall angesiedelt, sie sind also 2 Seiten der gleichen Medaille, deshalb reagieren die Bronchien oft mit (Asthma). Und die Haut macht als größtes Entgiftungsorgan innere Probleme nach außen sichtbar.

 

Wir sehen also: es lohnt sich, auf den Darm zu schauen und ihn gesund zu erhalten.

 

Wie geht Verdauung?

 

Mund   Zähne zerkleinern, Enzyme im Speichel spalten Kohlenhydrate auf

 

Magen – Verflüssigung der Fette, Zerlegung der Proteine, Abwehr mitgegessener toxischer Stoffe wie Bakterien, Keime, Umweltgifte, Pestizide, Gase etc durch Salzsäure.

 

Damit diese die Magenwände nicht angreift, gibt es den Schleim-Mantel, der solange funktioniert und schützt, wie unser Säuren-Basen-Verhältnis in Ordnung ist und wir keine Übersäuerung haben, sonst  kann es zu Magenschleimhautentzündung kommen.

 

Dünndarm – Saft der Bauchspeicheldrüse neutralisiert den Brei und er wird zu Ende verdaut. Gallensäure löst Fett auf, Enzyme zerlegen in Einzelteile, die ins Blut abgegeben werden, alles andere geht in den Dickdarm, nämlich:

 

Unverdauliche Bestandteile: Ballaststoffe, Wasser und Salz.

 

Dickdarm – hat ein eigenes Immunsystem, das durch den Bakterienrasen, der auch Darmflora genannt wird, angeregt wird.  Dieses steigert die Abwehrkräfte, baut Krebs erregende Stoffe aus der Nahrung ab, verdrängt schädliche Keime, baut allergene Stoffe aus der Nahrung ab und vermeidet somit Lebensmittelallergien. In diesem Darm-eigenen  Immunsystem werden ständig Antikörper für die aufgenommenen Gifte entwickelt – wie in einem Labor, das ständig auf dem neuesten Stand sein muss.

 

Urzeit-Reaktionen

 

Natürlich braucht so ein komplexes System eine verlässliche Steuerzentrale, und diese findet sich im vegetativen Nervensystem, das aus Parasympathikus und Sympathikus besteht. Und hier kommen wir zum eigentlichen Problem:

 

Der Parasympathikus regt die Verdauung an, der Sympathikus hemmt die Verdauung. Haben wir Stress, wird der Sympathikus aktiviert und die Verdauung gehemmt.

 

Das machte früher auch wirklich Sinn, aber auch heutzutage schaltet sich dieser sehr alte Teil unseres Gehirns noch in vielen Situationen von selbst ein. Bei Stress wird Adrenalin freigesetzt, das den Herzschlag erhöht und die Blutgefäße verengt – es wird also mehr Blut durch engere Gefäße gepumpt. Dadurch werden die Beine mit mehr Energie versorgt, damit wir schnell weglaufen können wenn Gefahr droht – was wir Menschen früher ja durchaus brauchen konnten. Stress bedeutete oft eine Lebens bedrohende Situation, wenn wir einem Säbelzahntiger gegenüber standen. Da half kein Nachdenken oder Kombinieren, sondern nur noch kämpfen oder weglaufen. Die Natur ist so genial, dass alle Überlebensvorgänge automatisch ablaufen: Mehr Blut in die Beine zum Laufen oder die Arme und Muskeln zum Kämpfen – weniger Blut ins Gehirn und in den Verdauungstrakt. War die Situation bereinigt, war das freigesetzte Adrenalin durch die Reaktionen automatisch wieder abgebaut.

 

Adrenalindominanz

 

Heute ist das nicht mehr so, da ist kein Säbelzahntiger mehr, sondern ein Chef oder nervige Kollegen oder Familienstress. Weglaufen hilft da gar nicht. Kämpfen auch nicht.

 

Die Reaktionen aus der Urzeit sind aber noch nicht "up-getuned" worden, sie laufen noch ganz genauso ab. Dadurch wird das Adrenalin nicht mehr abgebaut und man spricht von einer Adrenalin-Dominanz. Die meisten Menschen stehen heute unter einem niederschwelligem Dauerstress und haben deshalb ständig zuviel Adrenalin und Cortisol – ein weiteres Stress-Hormon, das für Herzprobleme, Verkalkung der Kranzgefäße, Schilddrüsenprobleme und Osteoporose mit verantwortlich gemacht wird.

 

Adrenalin hat auch einen großen Einfluss auf den Energiehaushalt im Gehirn, weil es an der Umwandlung von Zucker zu Energie beteiligt ist. Unser Gehirn hat immer Priorität in der Versorgung, hat es nicht genügend Zucker = Energie, kommt es zu chronischer Müdigkeit, Sekundenschlaf und anderen Problemen.

 

Als Folge der Adrenalin Dominanz steigt auch der Blutzuckerspiegel an, es wird also mehr Insulin ausgeschüttet. Dadurch entstehen Heißhunger-Attacken, die wiederum für noch mehr Insulin sorgen – ein unerwünschter Kreislauf.

 

Der wichtigste Faktor für die Adrenalin Dominanz ist der Energie-Hunger unseres Gehirns, der größer ist, je mehr Stress wir haben, weil das Gehirn bei Stress durch die Verengung der Gefäße und die Umleitung des Blutes in „wichtigere“ Körperteile nicht genügend Energie bekommt.

 

Einfache Selbsthilfe

 

Jede und jeder kann selbst etwas dagegen tun! Jede Art der Stressbewältigung ist geeignet, das Hormon-Chaos auszugleichen, die Stresshormone abzubauen und damit die Darmtätigkeit zu verbessern. Sei es Meditation, Yoga, Tiefenentspannung durch Sound of Soul, Atemübungen....

 

Stress-Food

 

Zusätzlich gibt es tatsächlich auch Ernährung gegen Stress!

„Die Bedeutung der richtigen Ernährung zur Beeinflussung des Adrenalinspiegels sollte nicht unterschätzt werden.“ Dr. Michael Platt, Experte für Hormontherapie

 

Phytovitalstoffe wie Theanin, Schlafbeere und Rosenwurz wirken dem Energie-Hunger des Gehirns entgegen, genauso wie eine Ernährung mit niedrigem glykämischen Index, also mit Nahrungsmitteln, die wenig Insulinausschüttung verursachen. Das sind z.B. grünes Gemüse, Hülsenfrüchte, Haferflocken, Süßkartoffeln, Naturreis. Auch hier spielt wieder der Zyklus eine Rolle: regelmäßige Mahlzeiten, inklusive Frühstück, reduzieren ebenfalls das Adrenalin und helfen somit einer besseren Verdauung.

 

Morgens mit einem Glas warmen Wasser den Tag beginnen, sich ausreichend und regelmäßig am besten an der frischen Luft bewegen und auf die Ernährung achten sind deshalb einfache, leicht umzusetzende aber absolut wirksame Mittel für einen gesunden Darm. Hat man Blähungen, sollte man auf Stärke haltiges Gemüse wie Mais und Kartoffeln verzichten.

 

Die Darm-Hirn-Achse

 

Die Darmflora, also den Bakterien-Rasen der das Darm-interne Immunsystem reguliert, kann man sehr gut mit Lacto-Bazillen und Ballaststoffen unterstützten. Man hat heraus gefunden, dass der Darm tatsächlich über seine Darmflora und auch mithilfe von Hormonen und Botenstoffen (Neurotransmitter)  mit dem Gehirn kommuniziert, das wird Darm-Hirn-Achse genannt. Die so übertragenen Signale haben Auswirkung auf unsere Stimmung, Emotionen, Appetit und unser Gesamtbefinden.

 

Die Leiterin des Forums „Ernährung Heute“, Frau Marlis Gruber, schreibt, dass eine Umstellung der Ernährung, die die richtigen Darmbakterien füttert, bereits nach 24 Stunden eine bessere Zusammensetzung des Bakterien-Rasens bewirkt. Zusätzlich hemmen Polyphenole in Zitrusfrüchten und andere pflanzliche Stoffe nachweislich das Wachstum des Heliobacter pylori Bakteriums, das Gastritis und Magenkrebs erzeugt.

 

Gesunder Darm bringt Glück

 

Vieles, was uns unzufrieden macht, gereizt, genervt oder sogar unsere Persönlichkeitsentwicklung hemmt, Erfolg verhindert, Glück nicht in unser Leben herein lässt, hat also seinen Ursprung im Darm! Der Darm ist somit gar nicht so unwichtig und unscheinbar, wie wir oft denken. Durch die Darm-Hirn-Achse sind wir in unserer Stimmung, Entwicklung und Gesundheit  sozusagen von einer gesunden Darmflora abhängig.

 

Unsere schnelllebige Lebensweise macht es diesem Organ aber nicht immer leicht, im Gleichgewicht zu bleiben. Durch den ständigen Stress kommen die Hormone aus dem Lot, wir werden unzufrieden, erreichen unsere Ziele nicht, können nicht loslassen und leiden daneben auch noch an verstopfter Nase und Gastritis.

 

Darf ich Sie unterstützen?

 

Bioresonanz:

Darm harmonisieren, Peristaltik anregen, Bakterienbesiedlung regulieren, Übersäuerung abbauen, Bioverfügbarkeit von Vitalstoffen erhöhen, Rife-Frequenzen gegen Stress, Schumann-Frequenzen, Nerven stärken, Hormonhaushalt normalisieren und vieles mehr.

 

Sound of Soul:

Tiefen-Entspannung, Sympathikus und Parasympathikus werden sofort sichtbar

www.herzmusik-traismauer.at

 

Beratung über Phyto-Vitalstoffe

Phytovitalstoffe der österreichischen Firma Ringana unterstützen Ihre Darmgesundheit ganzheitlich:

Schlafbeere und Co in Caps Moodoo  gegen den Stress,

Ballaststoffe und Lactobazillen in Pack Cleansing für eine gesunde Darmflora,

Caps fem / mascu für einen ausgeglichenen Hormonhaushalt.

www.ringana-stahl.at